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Dao Lehrkörperschaft | | |
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Raphael Meiwes, Jahrgang 1977, Studium der Psychologie in Konstanz.
Er hat bereits in verschiedenen Disziplinen des Kung Fu Erfahrungen gesammelt.
Seit 2004 trainiert er Quan Dao. Momentan trainiert und unterrichtet er in Kooperation mit Burkhard Klimm in Kiel.
Erfahrungen und Schwerpunkte:
Als ich vor ca. 15 Jahren
begonnen habe, Kung Fu zu praktizieren, ging für mich ein Traum in Erfüllung.
Endlich lernte ich, mich zu bewegen und zu verteidigen wie es die Kung Fu Kämpfer
aus den Filmen taten. Besonders fasziniert war ich von der Erhabenheit und Ruhe
der Meister. Die Faszination, mit der ich damals zum Training ging, hat sich trotz
einiger Höhen und Tiefen bis heute noch gesteigert. Allerdings ging dies auch
mit einem Wandel meiner Vorstellungen, von dem, was Kung Fu ist oder für einen
Menschen leisten kann einher. Heute nehme ich das Praktizieren der Kampfkunst
als einen Kampf mit mir selbst wahr, den es gilt, in einen friedlichen Dialog
umzuwandeln. Die eigentliche "Selbstverteidigung" scheint mir weit vor der körperlichen
Kampfhandlung zu beginnen. Konflikt und Krieg sind schon in uns, und Kung Fu ist
ein Weg oder Medium, mit diesen Kräften in Kontakt zu kommen, ihrer gewahr zu
werden und sie in produktive Bahnen zu lenken. Die innere friedliche Haltung,
Achtsamkeit auf das, was im Moment geschieht und das Wissen über seine eigenen
Motive und Fähigkeiten stehen dabei im Fokus. Je weiter wir in diesem inneren
Bewusstwerdungsprozess voran schreiten, desto friedlicher und produktiver werden
wir auch mit äußeren Konflikten umgehen können. Vielleicht ist es der innere Frieden,
der die Meister so erhaben und ruhig wirken lässt und sie oft vor Kampfhandlungen
bewahrt. Und wahrscheinlich ist es ihr Wissen über ihre Fähigkeiten, das sie Kampfhandlungen
meistern lässt. Im Quan Dao finde ich ein Kampfkunstsystem, in dem der Dialog
zwischen der äußeren Bewegung und ihrer Wirkung auf unseren inneren Zustand sowie
der innere Zustand in seiner Wirkung auf unsere äußere Handlung thematisiert und
gefördert wird. Daher finden in meiner Trainingsgestaltung Dialogarbeit (Sparring)
und Meditation (in Stille und in Bewegung) ihren Schwerpunkt. Die Formenarbeit
als Möglichkeit, seine Haltung und Absicht, die den individuellen Ausdruck formen,
bewusst wahrzunehmen und zu schulen, wird ebenfalls ausgiebig praktiziert.
Kontakt:
raphael@quandao.de | | | | |
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