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Dao Newsletter 09/2007 | | | ÜBERBLICK
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DAS SOMMERCAMP 2007- ANFÄNGERGEIST »
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WAS FÜR EIN TAG...!
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| | DAS
SOMMERCAMP 2007- ANFÄNGERGEIST | | |
Dieses
Jahr fand wieder – nach einjähriger Pause und Nabelschau der Quan Dao Lehrkörperschaft
– ein Quan Dao Sommercamp statt. Wieder war der Sensenstein für diese Zeit unsere
Heimat und ein behütendes Dach über unseren Köpfen, denn die Wolken brachen, nichts
mehr haltend und brachten das Camp natürlich ins Fließen. Wir haben uns aufgemacht
für einen 12 – jährigen Zyklus, der inhaltlich die Quan Dao Kampfkunst in ihren
Schwerpunkten wiedergibt. Das erste Camp in diesem Zyklus war aus meiner Sicht
die innere Auseinandersetzung mit dem frischen, neugeborenen Blick auf die Grundlagen
und Grundübungen, welche die Basis des Quan Dao darstellen. Dies mit allen Teilnehmern
im Anfängergeist zu tun war für mich persönlich ein großes Geschenk. Der Anfängergeist
ist Selbsterinnerung und damit die Tür zur Meisterschaft. Was zeichnet einen Quan
Dao Kampfkünstler aus? Die Fähigkeit präsent, offen und still zu sein, denn dann
lauscht er dem Grundrauschen der Quelle. Ich danke allen TeilnehmerInnen für diese
kostbare Erfahrung, der Lehrkörperschaft und den Organisatoren dieses Camps Harald
von Aschoff und Gabriele Bussmann, wie unseren Gastgebern, dem Team von Sensenstein.
Dr. Michael Schmidt, Quan Dao Meister
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| | | HEIM
UND WELT | | |
Was entscheidet über die gefühlte Entfernung zwischen Wohn- und Urlaubsort?
Die Kilometerzahl, die Sprache und Gewohnheiten und das Andersartige im Urlaub,
dass es man etwas anderes macht und das Ziel des Handels ein anderes ist, dass
man sich anders fühlt und die Menschen, die einen umgeben anders wahrnimmt. Die
meisten dieser Beobachtungen treffen wohl zu auf die Gruppe der Sommercamp -Teilnehmer,
die sich von ihrem mehr oder weniger weit entfernten Wohnort zum Sensenstein bei
Kassel begeben und dort in Entfernung von allem , was sonst so wichtig ist, leben
und sich bewegen. Morgens erklingt ein zartes Glöckchen, wir sind trotzdem wach.
Allenfalls noch Zähneputzen und etwas Wasser ins Gesicht, begeben wir uns wieder
zur aufmerksam-wachen Ruhe – der Meditation. Viele einzelne Aspekte unseres Daseins
unterscheiden sich dort grundlegend von der Normalität. - Der Umgang ist geprägt
von dem Wunsch auf den Anderen zu achten, aufzupassen, ihm freundlich und offen
zu begegnen. Wir begegnen uns selbst mit Achtsamkeit und Freundlichkeit, wir haben
Zeit für uns. Warum geschieht das alles im Rahmen einer KAMPFKUNSTVERANSTALTUNG.
Führt der Kampf in der Überschrift zu einem auseinandersetzungsarmen Dasein? Warum
kämpfen wir außerhalb der Kampfkunst so oft und intensiv mit uns und mit Anderen?
Macht die Kampfkunst uns den Kampf bewusst? - Ich meine wir werden dort gelassener,
wir ruhen mehr in uns, wir haben mehr „Erdung“. Wir leben gegenwärtiger und bewusster.
Zweifel, Fragen und Unsicherheiten treten eher in den Hintergrund, wir machen
etwas „Handfestes“.
Regina Kleversaat
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| | | WAS
FÜR EIN TAG...! | | | In
einem kleinen Dojo in Konstanz fanden sich am 25.08.07 fünf Menschen zusammen,
die sich in dieser Form noch nicht trafen. Drei von ihnen waren bis um halb zwölf
aufgeregter als die restlichen zwei, denn das erste Mal fand in Konstanz, wo Raphael
Meiwes mit seiner Gruppe trainiert, eine Quan Dao Gürtelprüfung unter der Leitung
von Malte Scaparra und Assistenz von Raphael Meiwes statt. Gegen 9 Uhr saßen wir
(die drei Prüflinge) Alica Aßmann, Simon Stefani und Wolf Georg Tews, etwas aufgeregt,
der Ursache der Nervosität unmittelbar gegenüber... zwei lächelnden und uns gut
zuredenden Prüfern. War es das, was die Unruhe erzeugte? Nein, es war wohl eher
die von Malte angesprochene Ungewissheit, der man sich in einer Prüfung stellt
und deren, bis zu dem Zeitpunkt, unbekannten Ausgang. Die Prüfung selbst verging
bis um halb zwölf wie im Flug, aufgrund der Prüfer, die unnötige Unruhe und Stress
zu vertreiben wussten und den konzentrierten Prüflingen, die ihr Bestes gaben.
Währenddessen verschwand auch die erwähnte Ungewissheit, mit der Feststellung,
dass man an ihr wächst und dabei auch ein Stück über sich hinaus. Am Ende der
Prüfung kam es mir wie ein Spiel vor, was allein dazu da war, in einer Grenzsituation
mir selbst näher zu kommen. Tja, was für ein Tag...? Ein erfahrungsreicher, schöner
und "Türen öffnender" (Zitat: Malte Scaparra) Tag, der durch den "großen Tiger-Workshop"
abgerundet und wohl in seiner Intensität vielleicht eher auf einem Summercamp
zu finden wäre. Ein Tag an dem man einen Grund mehr bekam um im nächsten Jahr
beim Summercamp dabei zu sein und den "Weg zur Quelle" weiter zu gehen. Glückwunsch
für einen gelungen Tag! (sowohl den Prüflingen als auch den Prüfern)
Wolf
Georg Tews
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| | DANK! |
| | Hallo
und liebe Grüße an alle, die beim Sommercamp waren. Ich möchte mich bei allen
bedanken, die an mich gedacht, die mir Grüße geschickt, die für mich getrommelt,
eine Karte geschrieben, das lustige Bild vom Vortrag zugedacht haben. Mir geht
es gut, der Arm wächst zusammen, schmerzt kaum noch. Ich hoffe bald wieder am
Training teilnehmen zu können. Herzlichen Dank, liebe Grüße
Tobias Hohlfeldt
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