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Dao Newsletter 03/2008 | | | ÜBERBLICK
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TIMING - SPACING - MOVING - SOMMERCAMP 2008 »
ICH LEBE INTENSIV UND VERDICHTE MEINE MENSCHLICHE SUBSTANZ »
GÜRTELPRÜFUNG AUS ELTERNSICHT
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WEITERE QUAN DAO EVENTS
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| | TIMING
- SPACING - MOVING - SOMMERCAMP 2008 | | |
Liebe
Leserin, lieber Leser,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort so richtig
Bewegung erfahren - das haben wir uns vorgenommen für das diesjährige Sommercamp
vom 13.07.-19.07. auf der Jugendburg Sensenstein in Nieste bei Kassel. Das ist
der Kern des Titels Timing, Spacing, Moving. Bewegung im Raum, in der Zeit - und
im Kontakt; dafür steht die Kriegerhaltung, in der wir uns dem Thema nähern.
Zur
richtigen Zeit am richtigen Ort; da haben wir uns ja ganz schön was aufgebürdet.
Oder nicht? Aus meiner persönlichen Sicht ist das Prinzip sehr einfach; denn die
richtige Zeit ist Jetzt, der richtige Ort ist Hier, und Bewegung ist das, was
Du jetzt und hier tust. Die Vergangenheit ist Erinnerung, die Zukunft ein Konstrukt,
und hast Du schon mal versucht, Dich übermorgen im Dort zu bewegen? Scheint also
ganz einfach zu sein, was wir vorhaben.
Ach, wirklich?
Um das
herauszufinden, laden wir Dich herzlich ein auf eine Woche der Bewegung und Begegnung
im Sommercamp und sind gespannt auf Dein Timing, Spacing und Moving. Gemeinsam
werden wir herausfinden, wie wir die Einfachheit in diesen komplexen Themen entdecken
und verkörpern können, denn das ist das Wesen der Kunst des Kampfes. Ich persönlich
freue mich auf eine schöne Zeit mit netten Menschen und interessanten Begegnungen,
ich freue mich auf Dich.
Harald von Aschoff Organisator
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| | | ICH
LEBE INTENSIV UND VERDICHTE MEINE MENSCHLICHE SUBSTANZ | | |
Zur 6. Grundübung
der Kraft. Intensiv sein kommt von „Tension“, d.h. Spannung und jede Konzentrierter
eine Substanz ist, desto dichter – „dens“ – ist die Struktur der Grundbausteine
des Lebens. Die Erde hat die größte Dichte von den vier Elementen und stellt die
Basis dar, auf der unser menschliches Leben im Körper stattfindet. Die Verbindung
zur Erde ist die größte physikalische Kraft, die auf unseren Körper wirkt. Geerdet
– Sein bedeutet, dass wir die Verbindung zur Erde spüren können und unser wirkliches
Gewicht wahrnehmen. Wenn ich mein Leben als intensiv empfinde, dann verändert
diese Erfahrung auch die Wahrnehmung von Zeit und Raum. Intensität entsteht auch,
wenn ich mir mehr Gewicht verleihe, dazu brauche ich eine Verdichtung der Erdenergie
in meinem System. Die Erdkraft tritt durch unsere Füße in uns ein und füllt uns
mit Wärme und Gewicht. Erdung heißt inkarniert sein, d.h. zu sich stehen zu können.
Ohne, dass sich unser Ich aufbauen kann, können wir nicht zu den feineren Dimensionen
des Mit – Mensch Seins vorstoßen. Solange wir das Gefühl haben etwas opfern zu
müssen kommen wir nicht in unsere wirkliche Kraft. Die Bewegung: Stehen im Reiterstand.
Erdenergie durch die Füße in den Körper ziehen. Die Handflächen sind nach oben
gerichtet und steigen mit einer nach weit ausgreifenden Armbewegung mit dem Einatem
auf. Über dem Kopf wenden die Handflächen nach unten, die Arme beugen leicht ein
und mit dem Ausatem werden die Hände nach unten gedrückt. Beim Druck nach unten
bilden die Handflächen zunehmend mit dem Absteigen eine Fläche. Die Bewegung endet
im unteren Energiezentrum. Die Übung dient dazu Energie von oben nach unten zu
bringen und zu verdichten.
Herzengrüße Michael Quan Dao Meister
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| | | GÜRTELPRÜFUNG
AUS ELTERNSICHT | | |
Am 22. November
waren mein Mann und ich zu Gast bei einer speziellen Quan Dao-Gürtelprüfung in
Salzböden. Die Schüler, eine Gruppe junger Männer mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen,
leben und arbeiten im benachbarten Hofgut Friedelhausen, einer sozial-therapeutischen
Gemeinschaft. Durch seinen beruflichen Wirkungskreis dort und den dadurch entstandenen
guten Kontakt zu den Bewohnern, startete Quan Dao Lehrer Jörg Brommund vor einigen
Jahren das Experiment Quan Dao Training mit gesunden und gehandicapten Menschen:
Ich nenne das ein ´großartiges Integrationsmodell´.
Nun zur Prüfung: Vorfreude,
Lampenfieber und Aufregung waren riesig. Das weiß ich von zweien der 7 Prüfungen,
unseren beiden
Söhnen, 24 und 29 Jahre alt. Der Saal war schön und stimmig gestaltet. Neben
Buddha, Bambus, Meditationskissen und Räucherwerk lagen die begehrten Gürtel und
Urkunden bereit. Als dann die Prüfung nach den Vorbereitungsübungen begann, wich
meine lebhafte Begeisterung nach und nach einem stilleren Miterleben des Geschehens
dort auf den roten Matten.
Anspannung
- Entspannung Aktion - Innehalten Geräusche - Stille Auf den anderen
Schauen - bei sich sein Und so weiter.
Großen Eindruck auf mich machten
Konzentration und Disziplin beim Ausführen des Erlernten, sowie die ständige fast
wortlose Verbindung mit dem Lehrer.
 Wie
viel Arbeit und Anstrengung von beiden Seiten sind wohl erforderlich, einen solchen
Abend zum "Gürtel-Prüfungs-Event" werden zu lassen! Aber auch Spaß, einem lockeren
Spruch, einem Hinwegsehen wenn mal etwas nur so la la ging, wurde Raum gegeben.
Das Finale bestand aus 7 glücklichen, durchgeschwitzten,
erfolgreichen "Kämpfern". Die strahlenden Gesichter sagten: Wir haben es geschafft!
Wir haben eine Prüfung bestanden! Neuer Gürtel und die Urkunde sind der Lohn.
Die Gruppe strotzte vor Freude und stolzer Haltung. Stolz durften alle sein. Jeder
auf sich, einer auf den anderen, Jörg Brommund auf seine Schüler, die Schüler
auf ihren Lehrer. Und auch wir Eltern waren stolz auf unsere Söhne und deren Freunde,
die uns einen solchen Abend zum Geschenk gemacht hatten.
Anne
und Klaus Kerwer
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