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Ein paar Anregungen und Gedanken zum Kindertraining. Ich bin von dem Punkt
ausgegangen: was ist das Beste für uns und für die Kinder; und daraus sind folgende
Richtlinien (für mich) entstanden.
Verbeugt euch vor den Kindern - dann
verbeugen sie sich vor euch
Lasst euch nicht überraschen - überrascht
sie
Erwarten die Kinder Lautstärke; flüstert ihnen zu ( und umgekehrt)
- spielt mit der Stimme
Bewegt euch mit
Sprecht bei individuellen
Situationen den Einzelnen an, damit er klar die Grenzen gezeigt bekommt
Kinder
suchen grundsätzlich Halt und Struktur
Vertraut Ihnen - dann vertrauen
sie euch
Verabschiedet euch vom Leistungsdruck(Prüfungen sind erst einmal
nicht so wichtig). Der Einzelne zeigt euch, wie er damit umgehen möchte
Verschwendet
keine Gedanken daran, ihr könntet Kinder verlieren - dann habt ihr sie schon verloren
Fragt, ob ihr sie berühren dürft - sie wollen uns fühlen
Nehmt
die Kinder ernst - dann nehmen sie uns ernst
Lacht mit Ihnen
Nehmt
nicht immer ihren Impuls auf und folgt ihnen - dann meinen sie, immer führen zu
müssen und zu dürfen und nehmen den Unterricht.
Seid ernst, wenn es die
Situation erlaubt - freut euch, wenn die Situation danach ist
Wenn wir
das Gefühl haben, ein schlechtes Training gemacht zu haben - dann ist das vielleicht
auch so. Auch das bekommen die Kinder mit. Wichtig ist, dass sie uns nicht als
perfekte Lehrer sehen wollen - das geben wir ihnen und sie akzeptieren uns.
Sie
wollen unsere sog. Fehler mit bekommen und fühlen(spühren)denn nur so dürfen sie
auch welche machen und haben keine Angst, sich zu bewegen.
Sprecht die
Sprache der Kinder - wenn sie euch zuhören sollen, sprecht eure.
Geht
am Ende des Schuljahres mehr auf sie ein, sie sind so voll, dass sie leer sind.
Es gibt nichts, was sie falsch machen können
Dietmar Aichelmann
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