|
Liebe Leserin, lieber Leser, kaum ist das alte Jahr vorbei, steht auch
schon das neue vor der Tür. Nach dem Blick zurück, den ein Jahreswechsel immer
mit sich bringt, steht nun der Blick nach vorne an. Mit den Augen des Kriegers
sind es zwei Termine, die mich beschäftigen:
Der erste
Quan Dao Kampfkunst-Kongress lädt uns ein, uns und anderen zu begegnen, neue
Erfahrungen mit anderen Kampfkünsten zu erforschen, aber auch unseren eigenen
Blickwinkel mit anderen Augen zu betrachten. Wir freuen uns auf die Begegnung,
am 21. und 22. Februar öffnet die Sportbildungsstätte Sensenstein für uns seine
Tore. Über den Kongress hast Du sicher schon gelesen, Fragen stellst Du an harald@quandao.de.
Der zweite Termin wirft seine Schatten weit voraus: Das
Quan Dao Sommercamp eröffnet uns in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal einen
Raum, zu trainieren, uns zu bewegen und zu begegnen. Vom 26.07. bis 02.08.2009
laden wir Euch herzlich auf den Sensenstein ein; die Tür, die wir mit dem Kongress
aufstoßen, werden wir für das Sommercamp ebenfalls nutzen und uns in dieser Zeit
dem Dialog widmen.
"Sich treffen - Im Dialog mit sich und anderen" heißt
das Thema. Im Flyer, der noch im Druck ist, heißt es: "Wer sich trifft, kommt
in Kontakt. Im Kampf, indem man einen Treffer landet, außerhalb des Kampfes in
der Begegnung und inneren und äußeren Berührung.
Das Sommercamp 2009 verbindet
beides miteinander. Im Mittelpunkt stehen die Grundlagen der Quan Dao Dialogarbeit
mit sich selbst und anderen. Die Hände sind dabei der wesentliche Wahrnehmungsort
für den Kontakt, für Aktion und Reaktion in Kampf und Formarbeit, vom Fauststoß
bis zum Spüren. Daher legen wir unser Augenmerk auf die Basis-Handtechniken: Fliegende
Hand, durchdringende Hand und Einzelpeitsche. Wir werden die Techniken in Fixed
Sparring und Formarbeit erforschen und auf die Anwendung der Bewegung schauen."
Kampf, Dialog und Form - die Hand in unseren Handlungen zu erforschen, verspricht
eine spannende Aufgabe zu werden.
Der Körper wird gefordert, und auch
der Geist bekommt Nahrung bei Vorträgen, Gesprächsrunden und den vielen Begegnungen
in und außerhalb des Trainings. Ich persönlich freue mich auf die Begegnungen
mit Euch, auf die Bewegung und auf die Entwicklung, die das Camp für mich, für
Dich und für uns alle bedeutet.
Harald von Aschoff
»
zurück zum Anfang
|